Als ich „Der kleine Hahn“ zum ersten Mal las, stellte ich mir den ganzen Prozess vor, wie sich ein Küken in einen Hahn und dann in einen Kosaken verwandelt. Die Figuren zu gestalten war eine spannende und fesselnde Aufgabe. Das Muster etwa, mit dem ich das schwarze Küken versah, wächst mit ihm mit und taucht später auf dem Kontusch des Kosaken wieder auf. Die Kleidung der Frauen habe ich mit der Stickerei meiner Heimat verziert — der Region Tschernihiw, einem Ort der Kraft und Inspiration für mich.
Während der Arbeit an „Der kleine Hahn“ lebte ich mit meiner Familie bei Verwandten in Transkarpatien. Das Anfertigen der Illustrationen ging mit alltäglichen Sorgen und der Fürsorge für meine Tochter einher. Es war eine unvergessliche Zeit, die viele verschiedene Erinnerungen hinterlassen hat.
Mir ist es wichtig, etwas Neues und Schönes zu schaffen — als Gegengewicht zu der Grausamkeit und Zerstörung, die in unser Leben getreten sind. Ich möchte Sorjana Schywka dafür danken, dass sie der Welt ein so hoffnungsvolles Märchen geschenkt hat. Ebenso danke ich der Lektorin des Verlags, Natalka Maletytsch, dafür, dass sie in mir eine Illustratorin gesehen hat, die dieser Geschichte Leben einhauchen kann — und dem Team des Verlags Staryj Lew für die Umsetzung so wichtiger Projekte in unserer Zeit.



















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